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Kurze Wege als Standortfaktor für Gemeinde
MÖGLINGEN
Kurze Wege als Standortfaktor für Gemeinde

Ob Fragen zur neuen Heizung oder um sich über das Angebot des Partyservices zu informieren, viele der 5000 Besucher kamen mit konkreten Anliegen zur fünften Möglinger Leistungsschau und entdeckten darüber hinaus, „was in Möglingen alles möglich ist“, wie es Bürgermeister Eberhard Weigele formulierte.

Rund 30 Firmen stellten am Samstag und Sonntag im und auf dem Freigelände vor dem Bürgerhaus aus. Stolz verwies Weigele auf die Vielfalt der Betriebe: „Das Spektrum ist beeindruckend“, so der Bürgermeister.
Zugleich betonte er bei der Eröffnung: „Wir sind auf ein leistungsfähiges Gewerbe vor Ort angewiesen.“ Gerade im Zuge der Diskussion um die Erweiterung des Breuningerlands, gelte es zu bedenken, dass die kurzen Wege zu den Gewerbetreibenden vor Ort ein wichtiger Standortfaktor seien. Das Gewerbe spiele für viele Menschen eine Rolle bei der Frage ihres Wohnsitzes.
Präsenz vor Ort zeigen und sich einer breiteren Öffentlichkeit präsentieren, aus dieser Motivation heraus nahmen die Aussteller an der Leistungsschau teil. Die Vertreter der Württembergischen Weingärtner Zentralgenossenschaft etwa machten darauf aufmerksam, dass sie nicht nur für den Handel da sind, sondern auch Wein und Sekt in Möglingen direkt verkaufen.
„Wir sind darauf angewiesen, dass auch Leute von außerhalb auf uns aufmerksam werden“, so Konstanze Knödler vom Kurbad Möglingen. Die Heilpraktikerin und Masseurin lud die Besucher ein, sich eine kleine Auszeit zu gönnen und die pulsierende Magnetfeldtherapie auszuprobieren.
„Damit kleinere Betriebe die Chancen haben, ihre Leistungen einem breiten Publikum zu präsentieren, hat der HGV das vorbereitungsintensive Projekt Leistungsschau in Angriff genommen“, betonte Reinhard Reis, Vorsitzender des Handels- und Gewerbevereins (HGV).
Persönlicher Sofortkontakt spiele eine wichtige Rolle bei Geschäftsbeziehungen. Als Beispiel brachte Reis die Geschichte eines Möglingers an, der erst über einen Kontakt in Österreich erfuhr, dass ein Händler der von ihm gesuchten Sparte sich direkt in Möglingen befindet.
„Aufträge selbst werden bei der Leistungsschau kaum vergeben“, sagte Lackierer und Maler Günter Bertz. „Die Leute müssen aber sehen, dass man als Handwerker da ist“, so Bertz, der nicht nur ein schillernd lackiertes Honda-Motorrad präsentierte, sondern auch Fragen zur Wärmedämmung an Außenfassaden beantwortete.
Andrea Stuber vom gleichnamigen Partyservice hatte ihre Kunden schon in den Tagen davor gebeten, doch einfach mal am Wochenende im Bürgerhaus vorbeizukommen, um sich die unterschiedlichsten Köstlichkeiten anzuschauen. Das taten diese prompt und ließen es sich nicht nehmen Leckereien wie Maultaschen und Weißwürste zu kosten. So wie die Mitglieder des Posaunenchors, die sich nach ihrem Auftritt stärkten.
Am Stand der LKZ dagegen war Zielgenauigkeit gefragt. Auf den Spuren von Wilhelm Tell konnten sich die Besucher im Apfelschießen üben und gewinnen.
Nicht nur Firmen aus Möglingen stellten sich also bei der Leistungsschau vor. So hatte sich auch der Schwieberdinger Heinz Dillmann beworben und eine Zusage bekommen, weil es in Möglingen keinen vergleichbaren Betrieb gibt, der Geräte für den Garten vertreibt. „Wir hoffen unser Gebiet erweitern zu können“, so der Schwieberdinger.

Heike Armbruster



Bilder: Cathrin Müller

 

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